Wissenswertes über Stress, Burnout ...

Hier gibt es Informationen rund um das Thema Stress, Burnout, negative Gedanken usw.

„Ich pack das bald nicht mehr, mir wird das alles zu viel“

Stress - Atem und Wahrnehmung
Die Wahrnehmung steigt mit der Fähigkeit, sich selbst und den Atem zu fühlen. Wut und Zorn werden als Verspannungen im Körper, vor allem im Nacken, Kiefer, Brustbereich und in den Händen spürbar. Der Atem wird flacher, ebenfalls bei Furcht, die sich im Bauchbereich zeigt. Bei Kummer und Sorgen wird die Atmung oberflächlich und sprunghaft und bei Ungeduld kurz und stoßartig. Schuldgefühle und Selbstverurteilung schnüren wahrlich die Kehle zu, der Atem geht schwer. Liebe, Mitgefühl und Freude oder Erstaunen führen hingegen zu tiefen, unverkrampftem Atmen und Gefühlen von Offenheit, Aufnehmbereitschaft und Energie.

Der Zusammenhang zwischen Atem und Emotionen funktioniert auch anders herum. Nachdem viele Menschen gewohnheitsmäßig zu flach und zu schnell atmen, werden das Gehirn und der Organismus nicht gut mit Sauerstoff versorgt. Das Nervensystem (Sympathikus) signalisiert dadurch Kampf- oder Fluchtreaktionen und es folgt eine Verkrampfung des Körpers sowie Ängstlichkeit und Reizbarkeit. Das Stresshormon Adrenalin wird ausgeschüttet, das Denkvermögen beeinträchtigt und Probleme scheinen sich zu häufen, da der Blick getrübt wird.

50% bis 80% der Krankheiten werden durch stressbedingte Störungen verursacht. Hierzu zählen chronische Erkältungen, Bluthochdruck, Herzbeschwerden, Reizdarm, Schlafstörungen, Depressionen etc. Stress und Ängste gehen oft Hand in Hand. Seinen eigenen Körper spüren zu lernen und mit Hilfe des Atems zu entspannen ist ein wesentlicher Beitrag, den jeder selbst zur Gesundheit beitragen kann. Es aktiviert das parasympathische Nervensystem und damit auch den Prozess der Heilung. (vgl. Egger et al., 2006)
Quelle: Deutsche Akademie für Gesundheitsberufe, aus dem Handbuch „Ausbildung zum Meditationslehrer“, S. 30

Bericht zu Stress, Folgen für den Arbeitsmarkt wg. Krankschreibungen etc. auf Spiegel-Online.de:
Link: Arbeitsausfall durch psychische Krankheiten um 80% gestiegen


Seelische & psychische Krankheiten ohne Medikamente überwinden - Neue Wege der Heilung

Ohne Medikamente heilen - Link

Video-Beitrag zum Thema Stress:
Frau Dr. Jacob-Niedballa (Arbeitsmedizinerin): Link zum Video


Burnout
„I can no more“ stammelte einst ein Kollege von mir während einer Telefonkonferenz mit unseren griechischen Kollegen und legte auf. Er meinte damit, er sei am Ende seiner Leistungsfähigkeit angelangt. Es war ein Nervenzusammenbruch „nervous breakdown.“ Er reichte darauf vorzeitig seinen Ruhestand ein. Mit allen Konsequenzen.

„Ich fühle mich so als ob sich eine Schlinge um meinem Hals immer mehr und mehr zuzieht, ich komme nicht raus aus meiner Haut.“

Solche und ähnliche Aussagen hören wir immer wieder, sie sind allgegenwärtig. Verschiedene Stressfaktoren sind tatsächlich dafür verantwortlich: Reizüberflutung: Internet, SMS, Handy, Mobile Telefone, Tablets, Flatscreen-TV, Kriege, Hungersnöte, Flüchtlingsströme...Wir setzen uns stets und ständig einer Flut von Informationen aus und wissen vor dem Überangebot nicht mehr wer wir sind oder was wir eigentlich selbst wollen. Oder wo wir mit unseren Gedanken sind - jedenfalls häufig nicht dort wo unser Körper ist. Nervosität: Warum sind wir so nervös? Unruhe: Wo kommt sie her? Warum? Stress: Wo kommt dieser her? Warum? Neurodermitis ... Schlafstörungen ...

Mit Achtsamkeits-Meditation können Sie dem BurnOut effektiv vorbeugen! Warum? Weil sie dessen Symptome und Vorboten rechtzeitig erkennen.

„...Der Begriff Burnout ist meines Erachtens überstrapaziert. Um einen Burnout zu bekommen, müßte man vorher 'geburned' haben... es hat immer etwas mit einer Form von Depression zu tun...“ Dr. med. M. R., Psychiater, Neurologe

Bei meinen Kursen mache ich mit meinen Teilnehmern u.a. Stresstyptest, Antreibertest.
Einen Artikel über das Phänomen Burnout finden Sie zum Beispiel hier:  https://de.wikipedia.org/wiki/Burn-out


 
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